Es ist wohl eine der schwersten Fragen der Menschheit. Einige versuchen sie über spirituelle Dinge wie den Glauben zu beantworten.
Doch fangen wir nicht gleich bei dem ultimativen Ursprung an, denn den muss jeder für sich selber finden.
Aber ist es nicht so, dass wir immer das wollen und auch sein wollen was wir nicht haben bzw. sind? Das fängt bei so banalen Dingen an wie der Haarstruktur oder der Haarfarbe und geht über zu dem neuen Oberteil der Freundin oder den Freund der größten Rivalin, bis schließlich hin zu den Charaktereigenschaften der Hauptfigur unseres Lieblingsfilms.
Nur das Hollywood heut zu tage so viele Charaktertypen wie H&M T-Shirts. Dann kommen wir zu der Frage bin ich was ich sein will? Und was will ich denn sein wenn ich es nicht bin? Kann ich denn überhaupt das sein was ich will? Oder sind es bloß Tugenden und Eigenschaften die mich anziehen und mir so sehr gefallen, dass ich eben diese vertreten möchte, sie meinem eigentlichen Ich jedoch vollkommen abgehen? Wie viele verschiedene Eigenschaften lassen sich verbinden? Egal zu welchem Schluss wir letztendlich kommen, müssen wir uns damit abfinden, einen tiefen inneren und unveränderlichen Kern zu haben. Diesen zu erkennen und zu akzeptieren wie er ist, ist wohl eines der schwersten Dinge, da wir ihn, ganz gleich ob es unser ständiges innerliches Verlangen, nicht verändern können.
Genauso wie wir auch die Menschen um uns herum nicht verändern können. Wir können sie beeinflussen, ja. Aber eben diesen Kern können wir nicht verändern. Wir können Hobbys oder den Musikgeschmack des anderen beeinflussen, jedoch sind wir bedingt Menschen so zu akzeptieren wie sie sind. Bedenken wir nur, dass auch wir so akzeptiert werden wollen wie wir es sind.
Und seien wir ehrlich: gerade diese kleinen, aber feinen Unterscheide sind es die uns dazu bringen den anderen zu lieben. Wem die Fähigkeit fehlt, diese Unterschiede zu sehen und zu akzeptieren der wird auch die Fähigkeit zu lieben nicht erlangen.
So wie wir bewusst nichts verändern können, so kann uns das Unterbewusste doch verändern. Doch ist es nicht etwa der Wunsch eines Gegenübers uns so zu verformen, sondern sind es fortwährende Zeiträume zwischenmenschlicher Beziehungen, wie etwa Freundschaft oder eine Beziehung. Der moderne Mensch ist dazu übergegangen in der Häufigkeit und nicht etwa in der Intensität einer zwischenmenschlichen Beziehung auf zugehen. Diese Menschen nehmen aus einer beendeten Beziehung meist Ärger und Zeitverschwendung mit. Doch betrachten wir die Menschen näher, die sich in einer Beziehung fallen lassen können. Diese haben die Möglichkeit aus einer Beziehung Erfahrung mit zu nehmen frei nach dem Motto „Aus Fehlern lernt man“ und so sind diese Erfahrungen der Nährstoff einer unbewussten und vor allem ungesteuerten Veränderung, auf Grund einer Beziehung zu einem anderen Menschen, ausgelöst jedoch durch den Sinn für das Leben im Hier und Jetzt.
woah denise, du kannst ja rrrrrrichtig gut schreiben! wow.
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